Universitätsbibliothek

Open Access an der TU Kaiserslautern

Neu ab 2021: Open-Access-News

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Ausgabe 1/2021
Ausgabe 2/2021
Ausgabe 3/2021

Die Universitätsbibliothek engagiert sich intensiv im Bereich Open Access und arbeitet gemeinsam mit der Hochschulleitung daran, den Weg in Richtung „freier Zugang zu wissenschaftlicher Information“ zu ebnen. Im Jahr 2016 wurde die Berliner Erklärung unterzeichnet und eine eigene Open-Access-Policy verabschiedet.

Seit einigen Jahren stellt die UB das zertifizierte Repositorium KLUEDO bereit, um die weltweite Zugänglichkeit von wissenschaftlichen Facharbeiten zu garantieren.

Das Open-Access-Team hat erfolgreich Drittmittel der DFG eingeworben. Über diesen OA-Publikationsfonds werden seit Januar 2018 Mittel für die Finanzierung von Open-Access-Artikeln an WissenschaftlerInnen der TUK ausgeschüttet.

Open Access - kurz und bündig

Open Access meint den unbeschränkten und kostenlosen Zugang zu wissenschaftlicher Information ohne Bezahlschranken für die Leser*innen. Es gibt zwei Arten, wissenschaftliche Ergebnisse Open Access zu publizieren: den goldenen und den grünen Weg.

Unter dem goldenen Weg versteht man die Erstveröffentlichung von wissenschaftlichen Ergebnissen in reinen Open-Access-Zeitschriften. Hier gibt es zwei verschiedene Modelle: Bei Zeitschriften, die sich über sogenannte Author Processing Charges (APC´s) finanzieren, zahlt der Autor selbst eine Gebühr, damit der Artikel in dieser reinen Open-Access-Zeitschrift veröffentlicht wird. Andere Zeitschriften, z.B. solche von wissenschaftlichen Gesellschaften, sind gänzlich auf Open Access eingerichtet und verlangen keinerlei Zahlungen für die Möglichkeit des freien Zugriffes.

Online-Coffee Lecture: Die Wege des Open Access (Video, 7:08 Min.)

Der grüne Weg bezeichnet die zusätzliche Veröffentlichung (Zweitveröffentlichung, Selbstarchivierung) eines Dokuments, das in einem Verlag oder einer kostenpflichtigen Zeitschrift erschienen ist, auf institutionellen oder disziplinären Open-Access-Dokumentenservern.

Immer mehr Verlage räumen ein Zweit­ver­öffentlichungsrecht für Autor*innen ein. Die Veröffentlichung kann zeitgleich mit oder nachträglich zur Publikation der Inhalte im Verlag erfolgen. Die rechtlichen Bedingungen sollten Sie vorab klären. Die Plattform SHERPA/RoMEO liefert Hinweise zur Open-Access-Policy eines Verlags. Dissem.in erkennt Publikationen hinter Bezahlschranken und lädt Autor*innen dazu ein, sie mit einem Klick in ein offenes Repositorium hochzuladen.

Das deutsche Urheberrechtsgesetz legt außerdem fest, dass wissenschaftliche Beiträge nachträglich ein zweites Mal veröffentlicht werden dürfen. Hierfür müssen bestimmte Bedingungen eingehalten werden. Wichtig ist, dass Sie Ihre Verwertungsrechte nicht abtreten.

Wir empfehlen Ihnen die Zweitveröffentlichung über ein fachliches oder institutionelles Repositorium. KLUEDO ist der Dokumentenserver der TU Kaiserslautern, welcher technisch und redaktionell durch die Universitätsbibliothek betreut wird. Auf KLUEDO können alle Angehörigen der Hochschule elektronisch erzeugte, wissenschaftliche Dokumente (Abschlussarbeiten, Konferenzbeiträge, Zeitschriftenartikel etc.) kostenlos veröffentlichen. Die Texte stehen nach ihrer Veröffentlichung weltweit zur freien Nutzung im Internet zur Verfügung und werden von der Deutschen Nationalbibliothek dauerhaft archiviert.

Online-Coffee Lecture: Der grüne Weg (Video, 7:43 Min.)

Im Rahmen des Förderprogramms "Open Access Publizieren" unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Universitäten dabei, das Open-Access-Publizieren voranzutreiben. Sie fördert den Aufbau von Open-Access-Publikationsfonds an deutschen Hochschulen.

Seit 01.01.2018 besteht an der TUK ein DFG-geförderter Publikationsfonds zur Finanzierung von Open-Access-Publikationen. Über diesen Fonds können den Wissenschaftler*innen der TU Kaiserslautern ihre Open-Access-Publikationsgebühren (APC - Article Processing Charges) für Artikel in goldenen Open-Access-Zeitschriften erstattet werden.

Ob Ihre Publikation gefördert werden kann, können Sie mit Hilfe unserer Checkliste überprüfen.

Informationen zur Antragstellung finden Sie hier.

Online-Coffee Lecture: Publikationsfonds (Video, 9:23 Min.)

Das Open-Access-Team unterstützt Sie mit verschiedenen Serviceleistungen rund um das Open Access Publizieren.

Gerne bieten wir Ihnen fachlich ausgerichtete Schulungen an, die wir auf Ihre inhaltlichen Bedürfnisse und Wünsche abstimmen. Zudem stehen wir bei Fragen aller Art – zum Beispiel Auswahl von Creative-Commons-Lizenzen, Publizieren innerhalb der DEAL-Verträge mit Springer und Wiley oder Veröffentlichung eines Artikels im Open Access – zur Verfügung.

Sie können sich jederzeit mit Ihren Fragen an uns wenden und einen Beratungstermin vereinbaren. Am besten erreichen Sie uns per E-Mail: openaccess(at)ub.uni-kl.de

Wenig Zeit? Nutzen Sie unsere Online-Coffee Lectures und informieren Sie sich kurz und knapp bei einer Tasse Kaffee oder Tee rund um Open Access.

Das Directory of Open Access Journals (DOAJ) verzeichnet reine Open-Access-Zeitschriften, die ein Qualitätskontrollsystem (Peer review) verwenden. Es ist möglich, sowohl nach Zeitschriftentiteln als auch nach Fachgebiet zu suchen. Etwa 80% der Zeitschriften können auch auf Artikelebene durchsucht werden.

Eine Liste der meist zitierten Open-Access-Zeitschriften finden Sie hier.

Wie können Sie verhindern, dass Sie einem „Predatory Journal“ zum Opfer fallen? Als nützliches Hilfsmittel kann die Webseite der Initiative Think Check Submit dienen. Quality Open Access Market (QOAM) ist ebenfalls ein Indikator für qualitativ gute Open-Access-Zeitschriften.

Online-Coffee Lecture: Das DOAJ und die Wahl passender OA-Zeitschriften (Video, 8:25 Min.)

Open Access - Erster Überblick
PDF

Open Access - Was heißt das? Was gilt es zu beachten?
PDF

Die Wege des Open Access
Video (7:21 min)

Das DOAJ und die Wahl passender OA-Zeitschriften
Video (8:25 min)

Publikationsfonds
Video (9:23 min)

Warum eine ORCID? - Vorteile einer ID für Wissenschaftler*innen
Video (6:06 min)

Der grüne Weg
Video (7:43 min)

Open-Access-Publizieren mit Springer und Wiley
Video (13:23 min)

Wege des Open Access

Wissenschaftliches Material frei zur Verfügung stellen kann über verschiedene Wege erfolgen. Dabei ist nicht immer Gold was glänzt.

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Förderung/Finanzierung von OA-Publikationen

Seit Anfang 2018 besteht an der TUK ein Publikationsfonds zur finanziellen Förderung von OA-Publikationen.

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KLUEDO


Dokumentenserver der TU Kaiserslautern

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Tipps für Autor*innen


OA-Zeitschriften, OA-Bücher

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Predatory Publishing


Risiken beim Publizieren erkennen

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OER


Open Educational Resources

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Kontakt und individuelle Beratung

Bei Fragen können Sie sich gerne per E-Mail an uns wenden und bei Bedarf einen individuellen Beratungstermin vereinbaren.


Open-Access-Beauftragte
Stellvertreter
Sachbearbeiterin
Koordinatorin

Bitte richten Sie alle Anfragen per E-Mail an openaccess(at)ub.uni-kl.de

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