Universitätsbibliothek

Förderung/Finanzierung von OA-Publikationen

DFG-Förderprogramm: Publikationsfonds der TU Kaiserslautern

Seit 2003 unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Förderprogramms "Open Access Publizieren" Universitäten dabei, das Open-Access-Publizieren voranzutreiben. Im Rahmen des Programms kann die DFG den Aufbau von Open-Access-Publikationsfonds an deutschen Hochschulen jeweils über mehrere Jahre fördern (mit steigendem Eigenanteil der Hochschulen). Dabei verpflichtet die DFG die Hochschulen zur Einhaltung verschiedener Kriterien. Über diese Fonds können den WissenschaftlerInnen ihre Open-Access-Publikationsgebühren (APC - Article Processing Charges) erstattet werden. Aktuelle Erfahrungen und Empfehlungen sind in einer Handreichung zu Publikationsfonds nachzulesen.

Seit 01.01.2018 besteht an der TUK ein Publikationsfonds zur finanziellen Förderung von Open-Access-Publikationen.

Verfahren zur Erstattung der Publikationsgebühren

Rabattierungen von Verlagsseite

In einigen Fällen bieten Verlage von sich aus Rabatte auf die Article Processing Charge bzw. haben Verlage in den mit der UB Kaiserslautern geschlossenen Lizenzverträgen Rabatte für Open-Access- Veröffentlichungen eingeräumt. Detaillierte Informationen zu bestehenden Vereinbarungen finden Sie hier.

TU9 unterstützt DFG-Kriterien von OA-Publikationsfonds

Die TU9-Universitäten (German Institutes of Technology) haben eine von den TU9-Bibliotheken initiierte "Handreichung zu einheitlichen Kriterien für Publikationsfonds zur Förderung von Artikeln in Open-Access-Zeitschriften" verabschiedet. Sie befürworten darin die Anwendung der existierenden DFG-Förderbedingungen.

BMBF-Strategie zur Förderung von Open Access

Freier Zugang schafft mehr Wissen - Bundesforschungsministerium startet Open-Access-Strategie -

Eine zentrale Maßnahme der neuen BMBF-Strategie ist die Einführung einer Open-Access-Klausel für alle durch das BMBF geförderten Projekte. Wissenschaftliche Artikel aus vom BMBF geförderten Projekten sollen entweder gleich unter einem Open Access-Modell publiziert oder nach Ablauf einer Embargofrist in einen geeigneten Dokumentenserver eingestellt werden können. Die Forscherinnen und Forscher bleiben dabei frei in ihrer Wahl, ob und in welcher Zeitschrift sie veröffentlichen wollen. Die Bundesregierung hat die rechtliche Grundlage hierzu bereits zum Januar 2014 mit der Einführung des unabdingbaren Zweitverwertungsrechts für Autorinnen und Autoren wissenschaftlicher Beiträge geschaffen.

Open-Access-in-Deutschland - Online-Publikation
BMBF-Förderrichtlinie des freien Informationsflusses in der Wissenschaft (01.06.2017)

Förderung von OA-Publikationen aus Post-Grant-Fond

Das BMBF fördert ab sofort Open Access-Publikationsausgaben für Veröffent­lichungen (max. 2.400 Euro netto), die aus abgeschlossenen BMBF-geförderten Projekten hervorgegangen sind.

Antrags- bzw. zuwendungsberechtigt sind

  • Zuwendungsempfänger abgeschlossener vom BMBF geförderter Projekte, die eine Open Access-Veröffentlichung planen und keine Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind sowie
  • Privatpersonen, die im Arbeitsverhältnis mit Zuwendungsempfängern abgeschlossener, vom BMBF geförderter Projekte standen und eine Open Access-Veröffentlichung planen.

Voraussetzung für die Zuwendung ist,

  • dass der Bewilligungszeitraum des vom BMBF geförderten Projektes vor höchstens drei Jahren geendet hat (ausschlaggebend für den Drei-Jahres-Zeitraum ist das Datum der Antragstellung),
  • dass die Open Access-Publikation inhaltlich auf das abgeschlossene vom BMBF geförderte Projekt zurückzuführen ist,
  • dass ein verbindliches Angebot zur Publikation vorgelegt wird, jedoch noch kein Vertrag geschlossen wurde,
  • dass die Publikationsausgaben nicht durch andere Einrichtungen oder Mittelgeber finanziert werden oder finanziert werden können.

Open Access in Horizon 2020

Veröffentlichungen die innerhalb des EU-Forschungsförderungsprogramms "Horizon 2020" entstehen, müssen verpflichtend als Open-Access-Publikationen zur Verfügung gestellt werden.

Für Sie als AntragsstellerIn bedeutet dies, dass Sie Ihre veröffentlichten Publikationen oder die Manuskripte in einem Repositorium zur Verfügung stellen müssen. Die bibliographischen Metadaten sollen frei zugänglich sein und folgende Standard-Angaben enthalten: 

  • Die Begriffe "European Union (EU)" und "Horizon 2020"
  • Projekttitel, Akronym und Vertragsnummer
  • Publikationsdatum und evtl. Sperrfrist
  • Beständige Kennung

Unter die Open-Access-Bedingungen von "Horizon 2020" fallen auch innerhalb der Projekte erlangte Forschungsdaten.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Open Access in H2020

NKS Info-Magazin Ausgabe 8

Kontakt


Open-Access-Beauftragte
Stellvertreterin
Sachbearbeiterin

Bitte richten Sie alle Anfragen per E-Mail an:

openaccess(at)ub.uni-kl.de
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