Universitätsbibliothek

Tipps für Autor*innen

Open-Access-Zeitschriften

Open-Access-Zeitschriften sind primäres Medium des sogenannten goldenen Wegs. Artikel in diesen Zeitschriften sind unmittelbar mit Erscheinen der Zeitschrift kostenlos und frei von weiteren Einschränkungen weltweit zugänglich. Beiträge in Zeitschriften, die dieser Definition entsprechen, erscheinen in der Regel unter einer freien Lizenz, die durch die Autor*innen vergeben wird.

Der Hauptunterschied zu Nicht-Open-Access-Zeitschriften liegt in dieser freien Zugänglichkeit und Nutzbarkeit der Beiträge, ansonsten sind Open-Access-Zeitschriften wenig verschieden von anderen Zeitschriften. Die Beiträge sind Erstveröffentlichungen und durchlaufen für gewöhnlich denselben Qualitätssicherungsprozess, den auch Closed-Access-Werke durchlaufen, meist in Form eines Peer Review oder Editorial Review.

Fachlicher Einstieg: Informationen für verschiedene Fächer

Informationen für Autor*innen

Die in Open-Access-Zeitschriften erschienenen Inhalte sind an vielen Stellen nachgewiesen und häufig in den gewohnten Datenbanken (z.B. Scopus, Web of Science) und Suchmaschinen recherchierbar. Auf Open-Access-Inhalte spezialisiert ist die wissenschaftliche Suchmaschine Bielefelder Academic Search Engine (BASE).

Existierende Open-Access-Zeitschriften sind über das Directory of Open Access Journals (DOAJ) recherchierbar.

Open-Access-Bücher

Trotz mancher Unterschiede zwischen Zeitschriften- und Buchveröffentlichungen sind die Fragen, die Autor*innen in Bezug auf ihre Buchveröffentlichungen klären müssen, ähnlich: Offenheit des Produkts, Kosten für die Autor*innen, Zweitveröffentlichungsmöglichkeiten in einem Repositorium. Viele Verlage bieten entsprechende Optionen an.

Projekte wie Open Access Publishing in European Networks (OAPEN) oder Directory of Open Access Books (DOAB) verzeichnen Open-Access-Bücher und erleichtern die Zugänglichkeit.

Money, Money, Money

Über die Universitätsbibliothek erhalten Sie ganz konkret finanzielle Unterstützung zur Veröffentlichung von Open-Access-Artikeln in Büchern und Zeitschriften. Eine Übersicht finden Sie hier.

Predatory Publishing

Wie können Sie verhindern, dass Sie einem „Predatory Journal“ zum Opfer fallen? Die nachfolgenden Tipps geben einen Überblick.

Open Access und der Impact Factor

Nach wie vor steht das Vorurteil im Raum, Open-Access-Journals hätten einen schlechten Impact Factor. Es ist ratsam, dies im Vorfeld einer individuellen Publikation zu prüfen, da sich mittlerweile auch High-Ranking-Open-Access-Journals auf dem Markt etabliert haben. Unter dem Schlagwort "Altmetrics" finden sich außerdem im Netz umfangreiche Informationen zur Bewertung wissenschaftlicher Leistung anhand alternativer bibliometrischer Kennzahlen.

Gutknecht, C. (2015). High Impact Factor und Open Access passen zusammen

DFG unterstützt DOAJ

Die DFG ist der Global Sustainability Coalition for Open Science Services (SCOSS) beigetreten und unterstützt auf diesem Weg das Directory of Open Access Journals (DOAJ).

„Die DFG erachtet die Nachhaltigkeit wesentlicher Infrastrukturen für Open Access als ausschlaggebend für die Zukunft. Das DOAJ hat sich als sehr nützliches Werkzeug nicht nur für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Bibliotheken bewährt, sondern auch für Förderorganisationen und Infrastrukturanbieter. Wir begrüßen im Interesse der Öffentlichkeit die transparente und nachhaltige Entwicklung des DOAJ“, sagte Dr. Angela Holzer (DFG).

(Quelle: Helmholtz Open Science Newsletter vom 18.07.2018)

Kontakt und individuelle Beratung

Bei Fragen können Sie sich gerne per E-Mail an uns wenden und bei Bedarf einen individuellen Beratungstermin vereinbaren.


Open-Access-Beauftragte
Stellvertreter
Sachbearbeiterin
Koordinatorin

Bitte richten Sie alle Anfragen per E-Mail an openaccess(at)ub.uni-kl.de

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